Gedanken, Alltag und Reflexion
Freitag, 21. Juli 2017
Das Undefinierbare
ist für mich ein Problem, ich brauche Klarheit.
Damit meine ich nicht "klare Anweisungen", denn die würde ich sowieso nicht befolgen. 😉
Mein Raum, meine Grenze muss ich für mich und andere klar definieren.

1x im Monat springe ich für einen Arbeitskollegen ein und dann ist das Pensum voll!
Man hat mich nicht auszunutzen,
und doch ist die Angst da, dass man es könnte, wenn ich nicht aufpasse.

Es geht nicht darum, dass ich nicht bereit bin etwas für andere zu tun.
Und ich unterstelle auch nicht jedem eine Absicht daran mich in der Vergangenheit ausgenutzt zu haben.

Als die Schichtleiterin des letzten Betriebes mich fragte ob ich die Nachtschicht übernehme,
kam sie mit der Erwartung, dass ich sowieso "ja" würde.
Das merkte ich an ihrer Reaktion, denn ich sagte "Nachtschicht ja, aber nicht an der Maschine".
Da war es für mich aber bereits zu spät, denn ich war physisch und psychisch längst fertig.

Ich sollte die Nachtschicht für eine Woche an einer Maschine, die Cracker herstellt übernehmen,
das Schlimme war, dass dies körperlich sehr anstrengend für mich war. Einerseits deshalb weil es im Produktionsraum um die 40 Grad heiß war, wir aber keine Fenster öffnen durften weil es sich um offene Lebensmittel handelte,
es gab zwar kleine Ventilatoren, die jedoch nicht viel änderten,
das Nächste war die Lautstärke, die die Maschinen erzeugten, meine empfindsamen Ohren "gewöhnten" sich zwar irgendwie dran, oder mein Körper schaltet einfach irgendwann auf Stand-by, ein Hörschutz brachte mir in erster Linie Ohrentzündungen.
und dann eben die stupide Arbeit, die Verrenkungen, die der Rücken ertragen musste.
Ein weiteres Problem waren Störungen der Maschine, die Akkordarbeit, die Geschwindigkeit,
In der Produktion nimmt die Maschine eben auch keine Rücksicht, wenn du nicht hinterher kommst.
Das Produkt läuft immer weiter, du bist immer überforderter, irgendwann kommt vielleicht ein Linienführer vorbei und erlöst dich.
Die Arbeit in der Produktion brachte mir letztendlich mehrere Ohrentzündungen, Sehnenscheidentzündungen, zwei Handprellungen, HWS/BWS/LWS Blockaden, jede Menge Schmerzen und psychische Probleme ein.
Gott sei Dank bin ich erlöst davon.

Jedenfalls werde ich gefragt, beim Bsp. der Schichtleiterin, da sie wusste, ich würde nicht diskutieren.
Andere verwickelten sie des öfteren in Diskussionen und sie wollte es einfach und kurz haben.

Das Ende vom Lied, sie sagte genervt, "ich brauche aber jemanden"
Das reichte aus um mich schuldig zu fühlen und die Schicht zu übernehmen.
Dabei zog ich mir in meinem Stress die zweite Handprellung hinzu.

Für mich ist es auch schlimm, wenn Versprechen und Zeiten nicht eingehalten werden.
Wie gesagt definierbar, muss es sein.

Im zweiten Betrieb wurde mir immer nur die Arbeitanfangszeit mitgeteilt, ich musste bleiben bis der letzte Gast geht, klar gab es Öffnungszeiten, aber daran hielt sich eigentlich kaum jemand.
Des weiteren sagte meine Chefin mir öfter per Anruf, komm mal bitte für 2 Stunden vorbei, es blieb nie bei 2 Stunden. Es war immer länger...

Ich war überbetrieblich angestellt und durfte jedoch die Überstunden nicht aufschreiben,
Begründung: Wir machen das schon unter uns aus, war aber nicht so.

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kleine Katzenseele
Unser süßes Fellkind musste die letzten Tage sehr viel wegstecken.
Drei Straßen neben uns wurde sie vorletzte Woche angefahren und einfach liegen gelassen.
Sie hatte sehr schwere Verletzungen, Glück im Unglück dass eine Autofahrerin so lieb war, angehalten hat sich um sie gekümmert hat und die Tierrettung verständigt.

Eine Rettung in letzter Sekunde erfolgte dadurch, die kleine Fellnase musste sich einer Not-OP unterziehen,
die Tierärztin hatte ein sehr großes Herz und hat sie nicht eingeschläfert, wie ursprünglich geplant,
weil sie gesehen hat, durch das Halsband und einer anrassierten Stelle am Körper(da wurde die Kleine vorher von einer anderen Katze verletzt), dass unsere Süße einen Besitzer hat, der sich lieb um sie kümmert.
Die Maus musste wegen der großen Schmerzen zwei Tage im Koma liegen und wurde danach ins Tierheim gebracht.
Durch meinen Facebookaufruf fand ich sie, jemand vom Tierheim erkannte sie auf meinen Fotos und sendete mir einen Link.
Die Kiefer war mehrfach gebrochen.
Die Kleine kam auf gut deutsch "mit einem Auge davon".
Das Andere musste entfernt werden, da es zu verletzt war.
Die Kleine war und ist immer noch wahnsinnig tapfer.

Uns und auch den Tierheimmitarbeitern kullerten Tränen über die Wange,
als wir unsere Maus wieder in den Arm nehmen konnten.
Ab da ging ihr es seelisch gleich viel besser, sie reagierte sofort auf unsere Stimmen und schmiegte sich an uns an.
Sehr verkuschelt war sie schon immer, jetzt ist sie es noch mehr und das ist total süß.
Wir sind wahnsinnig dankbar, dass die Kleine noch lebt. ♥
Man merkte wie stark wir drei miteinander seelisch verbunden sind,
Sie ist wirklich ein besonderes Kätzchen.

Ab jetzt wird sie auch Wohnungskatze werden,
draussen ist es einfach zu gefährlich.
Am Balkon werde wir ein Netz für sie anbringen, dann kann sie auch auf den Balkon,
eine liebe Katzenbesitzerin möchte uns sogar ihren Kratzbaum schenken, für draußen.

Auch für das Bezahlen der doch relativ hohen Rechnung,
bekommen wir viel Unterstützung, alleine könnten wir es nicht stemmen.
Wir sind wahnsinnig dankbar und stolz solch ein großes soziales Netzwerk an Freunden, Cousins, Cousinen, Tanten, Onkel, Kameraden, Reservisten, Bekannten usw. zu haben,
die einfach hinter uns stehen und helfen.


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Montag, 17. Juli 2017
uff soviele Emotionen auf einmal ... Die letzten Tage....

Melde mich..

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Vielen Dank!!!!!!!!!!

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Sonntag, 16. Juli 2017
Die Ideen sind meine,
umsetzen können sie aber oft Andere schneller und besser als ich.

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Heute lief ich eine "Seerunde", kam dabei an einer "Büchertelefonzelle" vorbei.
Von diesen Minibibliotheken gibt es hier mehrere, man kann gelesene Bücher verschenken oder sich ein Buch zum Lesen mitnehmen.
Scheinbar waren auch da wieder Heilige am Werk.
Denn außen hing ein Zettel dran, dass jegliche religiöse Propaganda sofort entsorgt wird.

Was mich dann zu der Frage führte,
ob ich mich jetzt als Agnostiker sehe.
Wahrscheinlich ja.

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