Montag, 24. April 2017
Ruhe und anderes Umfeld
Auch wenn es für mich körperlich anstrengend ist, Kopfschmerzen und trallala, ist mir der Umfeldswechsel ganz lieb zur Zeit.
Ich kann nur immer wieder staunen über ein so gutes Betriebsklima,
auch wenn ich hauptsächlich dort bin um meine Zeit abzuleisten,
tut es mir gut, Leute um mich zu haben, die mir nicht das Gefühl geben,
dass ich dumm bin, wenn ich einen Fehler mache.
Ich merke selbst, wie wichtig es ist, dass ich mich an die Pausen halte und rechtzeitig Feierabend mache,
um nicht gleich wieder überlastet zu sein. Ich möchte nicht mehr ausgenutzt werden,
und das lasse ich auch nicht mehr zu.
Zeit nehmen, um Fehler zu verringern und Kräfte einteilen.

Persönlichkeitsentwicklung.
Positives Betriebsklima kennenlernen.
Positives Feedback und gern gesehen werden.
Das ist der Sinn.

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Sonntag, 23. April 2017
Leben in einer Seifenblase
...könnte ich mir auch nicht vorstellen,
also akzeptiere ich diese Aufs und Abs.
Manchmal.
Klein J. und S. haben mich aufgemuntert,
allein durch ihre Anwesenheit.

Wieso mag man mich?
Das ist verwirrend.

Leute gehen davon aus,
dass ich weiß, das ich liebenswert bin,
ganz ohne Bedingungen.
Und ich bin jedes Mal wieder überrascht.

Klein J. schien wirklich fixiert auf mich, obwohl sie mich noch gar nicht so oft gesehen hat, war überhaupt nicht ängstlich,
sondern kam immer wieder auf mich zu.
Ich saß auf dem Boden und beobachtete sie,
sie sah zu mir und lächelte,
dann robbte sie zu mir und zog sich an meinem Knie hoch.
Das war absolut niedlich.

Kinder und auch Tiere mögen mich.
Meine Katze liebt mich,
das zeigt sie mir,
in dem sie regelmäßig versucht meine Hände und mein Gesicht abzuschlecken.
Besonders gern sitzt sie auf meinem Hals, wenn ich auf der Couch liege.

Das ist manchmal schon merkwürdig, dass teilweise auch wildfremde Kinder zu mir kommen,
also kleine Kinder.
Ich erinnere mich, dass ich mal vor Jahren mit einer damaligen Freundin und ihrem kleinen Sohn,
am Babyschwimmen teilnahm,
u.a. gab es da auch Babysauna.
Ein kleiner, blonder Junge robbte zu mir und streckte mir seine Hände entgegen.
Ich traute mich allerdings nicht ihn hochzuheben,
Ging daher in die Hocke und hielt ihm ebenfalls meine Hände entgegen,
er zog sich an meinen Händen hoch.
War total süss.

Auch Katzen von Freunden kommen gern zu mir.
Während sie sich vor anderen verstecken und weglaufen,
kommen sie zu mir.
Lustig war auch, als I. bei mir war, meine Katze versteckt sich sonst bei Besuch immer,
mit I. hat sie gekuschelt.
Tiere und Kinder spüren schon, wer ihnen wohlgesinnt ist,
ohne die Person unbedingt kennen zu müssen.

Zur Seifenblase,
es wäre natürlich manchmal schön,
eine bunte Seifenblase um sich zu haben, um das ganze Drama
und Trallala gar nicht so genau mitzubekommen.
Positiv wie negativ.
Aber so ist die Realität nun mal nicht,
ich könnte das auch gar nicht so wirklich.
Nichts mehr mitbekommen,
nein, das ginge gar nicht.
Weniger wäre vielleicht manchmal besser.
Aber ausschalten kann ich mich nicht.

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Freitag, 21. April 2017
Falsche Zielgruppen und Beschäftigungstherapie
entgegenkommen wird weiterhin ausgenutzt, ohne Skrupel wird verascht, schon vor mehr als 6 Monaten habe ich Kritik angebracht, die ja nicht wirklich jemanden interessiert hat.
Es gibt immer mehrere Seiten.
Und es gibt immer Schauspieler.

Schade, dass solche Einrichtungen, die eigentlich Menschen, die Einschränkungen haben, helfen sollen, so zweckentfremdet und missbraucht werden.
Diese Zielgruppen treffen eher zu :
Straffällige Jugendliche
Arbeitsverweigerer
Aufmerksamkeitssuchtis,
Schlaftabletten (ja heute schwingt wieder die Sarkasmuskeule)
Überlebenskünstler
Hartz4 Alternativler
Schleimer mit einem IQ 130+
...
...
Die eigentliche Zielgruppe, die ich hier nicht nennen werde, macht vielleicht einen Anteil von 20% aus.

Mein Weg sollte das und wird das auf jedem Fall nicht ewig sein.
Dahinter stehe ich nicht, kann ich einfach auch nicht.
Auch wenn die Sandwichpositioninhaber nicht viel daran ändern können oder wollen.

Aber eigentlich ist es Beschäftigungstherapie.
Für 2-3 Jahre.
Klingt gemein und undankbar.
Die Berufe werden alle so häufig ausgebildet.
Spezialisiertere befürwortet aber der Geldgeber nicht.
Kaum jemand arbeitet im Umschulungs- bzw. Ausbildungsberuf weiter.
Nicht dass ich das wöllte, mich interessiert nur der Abschluss und den jeweiligen Einschlag kann ich am Ende hoffentlich selbst bestimmen.

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Zeitarbeitsfirmen
Soviel auch über Zeitarbeitsfirmen geschimpft wird,
für mich haben sie einige Vorteile.

Im letzten Betrieb, in dem ich angestellt war,
hatten die Zeitarbeiter bessere Konditionen als die Festangestellten.
Mehr Urlaub, mehr Lohn, weniger Stunden.
Ein weiterer Vorteil darin war auch,
mal in einem anderen Betrieb zu arbeiten.
Und: Man hat zwar Vorgesetzte aber keinen direkten Chef,
vor dem man Rechenschaft ablegen müsste.
Der einzige Nachteil, ist, wenn man es als Nachteil bezeichnen möchte,
dass man dann auch mal zwangsweise Stunden abbauen muss, zu Zeiten, an denen man es nicht unbedingt will.
aber das sehe ich nicht als Problem,
auch im Februar kann man gut Urlaub machen.

Fühlt sich irgendwie auch nicht so gebunden an.

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